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| | | |  | | Der wöchentliche Kapitalmarkt-Monitor der Baader Bank von Robert Halver, Ausgabe vom 11.07.2010
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| | | „Breite Seitwärtsbewegung beim DAX“ | |
| | Der Markt unter der Lupe: Was kommt nach dem Sommerloch?
| Die Amerikaner nennen es lazy afternoon, wir in Deutschland Sommerloch: An den Aktienbörsen sind die Umsätze schwach. Im Moment scheinen noch die Fußball-WM und der Beginn der Sommerferien willkommene Ablenkungen zu sein. Grundsätzlich scheinen die Anleger aber auch so etwas wie ein Gleichgewicht zwischen den Negativargumenten der Schuldenkrise und den Konjunkturängsten einerseits und der anhaltend soliden Liquiditätsausstattung der Märkte andererseits zu erkennen, sozusagen eine stabile Seitenlage. D.h. für Ausbrüche aus einer breiten Seitwärtsbewegung beim DAX zwischen etwa 5650 und 6300 Punkten fehlen offenbar die neuen klaren Anlagethemen. Da bleibt man über Sommer lieber an den Seitenlinien stehen.
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| | | | | Was sagt der Börsen-Tüv?
| Das gibt genügend Zeit, die Kapitalmärkte einer intensiven Begutachtung, einem Börsen-Tüv, zu unterziehen und darauf basierend Einschätzungen zu treffen. Sicherlich bleibt die unsichere Großwetterlage ein Handicap für Aktien und ein eher positiver Nährboden für Staatsanleihen.
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| | | | „Nicht Fußball-Weltmeister, aber Weltmeister an den Finanzmärkten“ | |
| | Grundsätzlich zeigen sich aber gerade deutsche Aktien im europäischen Vergleich in guter Form. Unsere vergleichsweise stabilen Rahmendaten und breite industrielle Infrastruktur, die eben nicht auf risikoreiche Monokulturen wie z.B. die Finanzindustrie setzen, schaffen ein attraktives Umfeld für deutsche Aktien. Im Vergleich zu Unternehmensgewinnen aus dem restlichen Euroland wird dies deutlich unterstrichen. Nach einem durch die Finanzkrise bedingten Einbruch zeigen deutsche Aktien klare relative Stärke.
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| | | | | | | Neben der Gewinnsituation ist auch der Blick auf die Aktienbewertung absolut entspannend. Weder auf der Ebene einer Ertragsbewertung gemäß Kurs-Gewinn-Verhältnis noch unter dem Blickwinkel der Substanzbetrachtung sind Aktien zu teuer. Im Gegenteil, deutsche Aktien verfügen damit über einen Bewertungspuffer, der eine Grundabsicherung der Aktienkurse auch bei schwierigerem Börsenfahrwasser erlaubt.
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| | | | | | | Geht man noch einen Schritt weiter und vergleicht Aktien mit der größten Alternativanlageklasse Staatsanleihen, verstärkt sich der Eindruck einer günstigen Aktienbewertung auch relativ. Denn die Gewinnrendite deutscher Aktien liegt mittlerweile wieder deutlich oberhalb der Rendite von Staatsanleihen, auch gerade gegenüber dem mehrjährigen Durchschnitt. Oder anders ausgedrückt: Aktien sind günstiger. Damit ist die Anlage Staatsanleihe übrigens auch wegen der erhöhten Bonitätsrisiken aus dem europäischen Haftungsverbund zunehmend ausgereizt.
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| | | | | | „Hinter dem Sommerloch geht es weiter.“ | |
| | Gemeinsam mit dem starken Basisargument der geldpolitischen Unterstützung muss man damit insgesamt vor Aktien im zweiten Halbjahr grundsätzlich keine Angst haben. Bis zum Jahresende bleiben DAX-Stände von deutlich über 6500 Punkten - auch unter Schwankungen - das Ziel. Hinter dem Sommerloch geht es weiter.
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| | | | | Die Aktienauswahl wird schwieriger
| Da die einfachen Kursgewinne im letzten Jahr gemacht wurden, ist die Aktienauswahl zukünftig aufwendiger. Selbst die klassische Grundsatzentscheidung für zyklische, also konjunktursensitive oder defensive Titel kann nicht mehr strikt nach dem Motto schwarz oder weiß getroffen werden. Historisch zeigt sich zwar am Beispiel der USA, dass bis zu einer Gipfelbildung von Frühindikatoren zyklische Aktien aus konjunktureller Vorfreude defensive outperformen und anschließend bei Abflachung des Aufwärtstrends die defensiven Werte die Oberhand gewinnen.
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| | | | | | | Dieses klassische Verlaufsmuster bekommt jedoch Risse. Zukünftig werden die Grautöne überwiegen. Denn auch klassisch konjunktursensible Werte zeigen heute Defensivqualitäten, indem sie ihre internationalen Marktpositionen und Liquiditätszuflüsse stabilisieren. Umgekehrt müssen früher reinrassige Aktien aus Defensivbranchen heutzutage Belastungsfaktoren hinnehmen. So leiden Versorger unter Energiesonderabgaben oder Pharmawerte unter mittlerweile chronisch kranken staatlichen Gesundheitswesen.
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| | | | | Also kommt es zukünftig deutlich stärker auf saubere Analyse an. Ein einfacher Grundsatz ist es, auf substanzstarke Qualität zu setzen. Unabhängig von der Branchenzugehörigkeit sind dabei fünf Kriterien entscheidend: Eine hohe Preissetzungsmacht, Kostenführerschaft, bedeutende Engagements in den Schwellenländern, Dividendenstärke und eine günstige Bewertung.
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| | | | |  | Auf den zweiten Blick: Wie nachhaltig ist der Aufschwung?
| Wer hätte das vor einem Jahr gedacht? Die Konjunktur erlebt eine V-förmige Erholung. In der deutschen Paradebranche, dem Maschinenbau, zeigen Aufträge und die weitere Umsatzeinschätzung einen geradezu dramatischen Trendwechsel nach oben an. Zwei Effekte sind für diese Entwicklung verantwortlich. Zum einen haben die diversen Konjunkturprogramme ihre Wirkung nicht verfehlt. Und zum anderen wurden die Lagervorräte, die nach der Lehmann-Pleite 2008 im anschließenden Konjunkturschock massiv abgebaut wurden, wieder aufgefüllt.
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| | | | „Relativ hui, absolut noch pfui“ | |
| | Mit Blick auf das Wirtschaftswachstum ist Deutschland insgesamt dem Konjunkturtief entstiegen. Allerdings signalisiert der absolute Wirtschaftsverlauf zweifelsfrei, dass wir noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt sind. Die einzigartigen Exporteinbrüche seit 2008 haben ihren schmerzlichen Tribut gefordert.
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| | | | |  | Grafik der Woche: BIP-Wachstum gegenüber absolutem Konjunkturniveau
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| | | | | | | Zwischen Konjunkturzweifeln und geldpolitischer Sorgenpause
| Wie geht es von nun an weiter? Das allmähliche Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme und der weitgehend abgeschlossene Prozess der Wiederauffüllung der Lagervorräte scheinen für Zweifel an einem nachhaltigen Aufschwung zu sorgen. Hinzu kommen die Verunsicherung durch Schuldenkrise, Sparmaßnahmen der europäischen Südschiene und die chinesische Regierung, die versucht, die Blasen werfende Konjunktur abzukühlen. Bei aller Skepsis sei den Double Dippers jedoch gesagt, dass die Abkühlung in China intelligent umgesetzt wird. Z.B. sollen verschärfte Eigenkapitalregeln für Kredite nachhaltige und weniger extreme Auftriebskräfte ermöglichen. Ein deflationärer Schock ist nicht zu befürchten. China bleibt eine starke Sorgenpause der Weltkonjunktur.
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| | | | „Geldpolitik als Aorta für die Konjunktur“ | |
| | Überhaupt sollte die Geldpolitik als starke Aorta für die Konjunktur nicht in Zweifel gezogen werden. So wurde in den USA eine restriktive Geldpolitik der US-Fed erst dann umgesetzt, wenn sich ein nachhaltiger Beschäftigungsaufbau eingestellt hatte. An diesem Punkt sind wir noch nicht angekommen. Der zuletzt zu beobachtende Stellenzuwachs geht stark auf den vorübergehenden Personalbedarf im Zuge der US-Volkszählung zurück.
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| | | | | | | Auch in Euroland wird die konjunkturelle Unterfütterung durch die EZB, auch zur Stärkung der schwachen Länder, so lange fortgesetzt, bis die letzten Konjunkturzweifel inflationär im Keim erstickt sind. Insgesamt spricht daher wenig für ein deflationäres double dip. Allerdings ist ein klassischer dynamischer Aufschwung wie ab 2004 ebenso nicht zu erwarten. Die weltwirtschaftliche Konjunkturerholung ist zwar nachhaltig, aber vergleichsweise schwach.
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| | | | „Deutschland ist ein Krisengewinner“ | |
| | Geht man nun von der Ebene der Weltkonjunktur eine Stufe tiefer und startet einen Ländervergleich, differenziert sich das Bild deutlich. Deutschland erzielt einen komparativen Wachstumsvorsprung. Denn neben einer ausgewogenen und stabilen industriellen Infrastruktur profitiert die deutsche Wirtschaft von ihrer markanten Wettbewerbsstärke. Während unsere Nachbarländer die Frohlockungen der Euro-Einführung und der Zinsverbilligung lange Zeit genossen haben, ohne über Strukturreformen nachzudenken, hat Deutschland seine Defizite angepackt. Das macht sich heute bezahlt: Im Vergleich zu unseren Nachbarländern und auch gegenüber dem Euro-Raum insgesamt haben wir uns seit 2000 mit niedrigeren Lohnstückkosten einen eindeutigen Standortvorteil erarbeitet.
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| | | | | | | Insofern kann sich die deutsche Industrie trotz eines global kleineren Konjunkturkuchens dennoch die relativ besten Stücke sichern. Unser exportorientiertes Geschäftsmodell trägt also weiter Früchte. Im Übrigen tritt der vergleichsweise schwache Euro gegenüber wichtigen Handelswährungen als weiteres Argument für die deutsche Exportindustrie auf. Die Spreu trennt sich vom Weizen.
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| | |  | | Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank
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| |  | Halvers Woche: Wann wird's mal wieder richtig stabil?
| "Wer hat's erfunden?" Die Rede ist nicht von einem Kräuterbonbon, sondern von finanz- und geldpolitischer Stabilität. Nach den bitteren Erfahrungen von zwei Währungszusammenbrüchen hat Deutschland sie aus der Taufe gehoben und jahrzehntelang auch intensiv gelebt. Die Entwicklung unserer Staatsverschuldung fiel zumindest im relativen Ländervergleich sehr positiv auf. Unbestrittene Leitfigur für Stabilität war die Deutsche Bundesbank, die Maßstäbe setzte, wie Geldpolitik stattzufinden hat. Konjunkturelle Begleitung ohne Inflationierung, politische Unabhängigkeit und keine Staatsfinanzierung stellten die solide Gegenveranstaltung zum Blasen- und Inflationskapitalismus der Angelsachsen dar. Und zur Erinnerung: Die DM haben wir nur unter der Bedingung aufgegeben, dass EZB und Europäischer Währungsraum genau diesen Stabilitätsregeln unterliegen.
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| | | | „2010: das Jahr des Wegrostens von eisernen Stabilitätskriterien“ | |
| | Stabilitätspolitische Schlagseite
| Nun hat diese für das Selbstverständnis der Deutschen so wichtige Stabilität hat schwere Schlagseite erlitten. 2010 wird wohl als das Jahr des Wegrostens ehemals eiserner Grundsätze in die Annalen eingehen. Durch Regelbruch wurde in Windeseile aus der Stabilitäts- eine Transferunion, bei der Eltern für ihre stabilitätssündigen Kinder haften müssen und eine amerikanisierte EZB ihre Notenpresse auch zur Finanzierung von Staatsdefiziten einsetzt. Mittlerweile wird ja die Halbwertszeit danach berechnet, wie schnell im Euro-Raum, Stabilitätsregeln gebrochen werden. Ohnehin scheint das Neuverschuldungskriterium von drei Prozent schon lange in die ewigen Jagdgründe eingegangen zu sein. Hand aufs Herz, es gab in den Krisensituationen der letzten Zeit keine Alternativen dazu und so war es richtig, eine stabile Seitenlage zu schaffen.
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| | | | | Euro-Raum als regelfreie Zone
| Aber wenn schon Regeln gebrochen werden mussten, sollte man auch klar sagen, wann man zu stabilen Verhältnissen zurückkehrt. Wie ich auf vielen Kundenveranstaltungen höre, wird der Regelbruch zwar nicht gutgeheißen, jedoch zumindest zähneknirschend toleriert. Die Fahrkarte zur Instabilität musste gelöst werden, sie sollte nicht zum One Way-Ticket werden.
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| | | | „Stabilitätspolitische Religionsfreiheit“ | |
| | Man kann den Deutschen nicht ihr stabilitätspolitisches Glaubensbekenntnis wegnehmen und dann auf Religionsfreiheit setzen. Im Augenblick leben wir in einem stabilitätsregelfreien Vakuum. Das öffnet Tür und Tor für Gerüchte und Verunsicherung von Konsumenten und Unternehmen sowie auf Finanzmärkten. Wenn 50 Prozent der Wirtschaft Psychologie sind, fahren wir aktuell auf zwei statt auf vier Zylindern. Es müssen klare unmissverständliche Pflöcke eingeschlagen werden. Dabei ist es nicht befriedigend, wenn die Politik versucht, uns die staatlichen Sparmaßnahmen als ultimative Blut und Tränen-Maßnahmen zur Rückkehr zur Stabilität zu verkaufen. Denn vor dem Hintergrund, dass netto immer noch eine unglaublich hohe Neuverschuldung in Kauf genommen werden muss sowie auf G 20-Ebene und in der Euro-Familie ein heftiger Streit über das Ob und Wie von Haushaltsdisziplin und Regeln für Finanzmärkte und Zentralbanken entbrannt ist, sieht wirklich überzeugende Stabilitätspolitik anders aus.
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| | | | „Was ist Forschung, Glaube und Politik?“ | |
| | Dieses Szenario erinnert mich sehr an die Frage nach dem Unterschied zwischen Forschung, Glaube und Politik: Forschung ist, wenn in einem dunklen Raum eine Katze gesucht wird. Glaube ist, wenn in einem dunklen Raum eine Katze gesucht wird, die gar nicht existiert. Und Politik? Ja Politik ist, wenn in einem dunklen Raum eine Katze gesucht wird, die nicht existiert und einer ruft, ich habe sie gefunden. Man muss dankbar sein, dass uns die aktuelle Fußball-WM eine Auszeit von den real existierenden Problemen erlaubt. Allerdings wird nach der WM wieder die Frage laut gestellt: Wann wirds mal wieder richtig stabil, so stabil wie es früher einmal war? Aus Gründen der Glaubwürdigkeit darf es nicht sein, dass sich das Ganze zum Warten auf Godot entwickelt.
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| | | | |  | In eigener Sache...
| Die nächste Ausgabe von Halvers Kapitalmarkt Monitor erscheint am 15. August. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen erholsamen Urlaub und einen erfolgreichen Neustart nach der Sommerpause.
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| | | | |  | Weitere Newsletter der Baader Bank
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Klaus Stopp schreibt wöchentlich mit weiteren Baader-Anleihen-Experten den Newsletter Baader Bond Markets, den Bond-Report der Baader Bank über Bond Märkte, insbesondere Corporates und Neuemissionen. - Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier. Wenn Sie die nächste Ausgabe nicht verpassen möchten, können Sie sich wie gewohnt hier auf Baadermarkets.de anmelden oder den Newsletter sogar gleich an Ihre uns bekannte Adresse (bond-markets@baadermarkets.de) bequem per 1-Klick-Sofortbestellung abonnieren. Sie erhalten dann automatisch die nächste Ausgabe in Ihr Postfach, die Abmeldung ist wie immer jederzeit ganz einfach durch Verwendung des Abmelde-Links im Newsletter möglich.
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| | |  | | Zentrale der Baader Bank in Unterschleißheim bei München
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| | | Herausgeber: Baader Bank AG Weihenstephaner Str. 4 85716 Unterschleissheim Deutschland www.baaderbank.de Redaktion: Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank AG
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